Vier-Säfte-Lehre, die

Auch „Humoralpathologie“. Erstmals im „Corpus Hippocraticum“ (Sammlung antiker medizinischer Texte zw. dem 5. und 2. Jh. v. Chr.) erwähnt. Die V. ist eine medizinische Theorie, die auf der Vorstellung basiert, dass der Körper aus vier Säften besteht: schwarzer Galle, gelber Galle, Schleim und Blut. Das Auftreten von Krankheit wird mit einem Ungleichgewicht dieser Säfte erklärt.

Vgl. Jetter 1992

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